Montag, 22. Oktober 2018

Review - 1870 - Informationsvisualisierung im Internet

Es hat nun doch leider etwas länger gedauert mit diesem Beitrag. Urlaub, Vorbereitung für die Masterarbeit, Job und etwas Faulheit sind dazwischen gekommen. Ich wollte mir auch etwas mehr Zeit zur Entspannungszeit gönnen.

Ich muss gestehen es was für mich nicht einfach das letzte Modul auszusuchen. Es musste eins entweder aus dem Block M1, M2 oder M7 sein. Es stand also zur Auswahl: "mathelastige" , "technische" Module und Module, die mir auf den ersten Blick nichts sagten. Modul PC-Technologie hatte ich ja bereits im SoSe2017 belegt und nach einem Monat erfolgreich aufgegeben. Zu technisch und zu trocken war das für mich.

Da ich keine weitere Fehlbelegung machen wollte, entschloss ich mich die Prüfungsprotokolle anzuschauen und so mir einen kurzen Überblick über den Inhalt einzelner Module zu verschaffen. Ich merkte schnell, dass die Module aus den Bereichen M1 und M2 nichts für mich sind. Die einen sind, wie bereits gesagt, wer technisch und die anderen sehr theoretisch.
Quelle: TU Wien, https://www.cg.tuwien.ac.at/courses/InfoVis/

Bereich M7 enthält nur drei Module, hier wurde ich schnell findig. Ich entschied mich für das Modul 1870- Informationsvisualisierung im Internet. Zum einen kannte ich bereits den Professor aus den letzten beiden mündlichen Prüfungen, zum anderen wurde das Modul im WS 2017/18 grundlegend überarbeitet. Über die Fragen in den Prüfungsprotokollen konnte ich auch einen kleinen Überblick über die Inhalte des Moduls bekommen. Das Thema hat mich total angesprochen.
Als die Kurseinheiten online gestellt wurden, war ich erst ein Mal erschrocken, da die Kurseinheiten vom Umfang her recht gross sind. Nach der Prüfung finde ich aber, dass der Gesamtinhalt zwar recht umfangreich ist, aber mit Hilfe von Prüfungsprotokollen dieser sehr gut eingeschränkt werden kann.
Ich bedauere nicht, dass ich mich für das Modul entschieden habe.




Kursbeschreibung 

Das Modul Informationsvisualisierung im Internet besteht aus sieben recht umfangreichen Kurseinheiten. Zu jeder Kurseinheit werden zusätzlich, wie es so üblich ist, Einsendeaufgaben zur Verfügung gestellt. Sowohl die Kurseinheiten, als auch die Einsendeaufgaben sind nur in digitaler Form erhältlich. Einsendeaufgaben sind nicht für die Teilnahme an der mündlichen Prüfung relevant. Es wird jedoch empfohlen diese zwecks Vertiefung zu machen.

  • In der Kurseinheit 1 werden die grundlegende Begrifflichkeiten und Eigenschaften der Informationsvisualisierung eingeführt. Zu Beginn werden die Modelle der Informationsvisualisierung behandelt. Dabei wird das Referenzmodell sehr detailliert beschreiben. Im weiteren Verlauf werden Begriffe Visualisierung, Informationsvisualisierung und die wissenschaftliche Visualisierung unterschieden. Zum Schluss wird auf Interaktionen und Interaktionstechniken in der Informationsvisualisierung kurz eingegangen. Diese Kurseinheit besteht aus 56 Seiten und ist die kürzeste von allen. 
  • Die Kurseinheit 2 umfasst 96 Seiten. In dieser Kurseinheit werden Informationsvisualisierungstechniken behandelt. Am Anfang wir auf die Techniken für 1-, 2- und 3-Dimensionale visuelle Strukturen eingegangen. Danach kommen die Techniken für mehr als drei Dimensionen. Und zum Schluss werden die Techniken für die Visualisierung von Baumstrukturen und Netzwerke sehr detailliert beschrieben.
  • Das Hauptthema der Kurseinheit 3 ist Fokus und Kontext. Nach der Definition der Begriffe, werden auch Techniken wie Table Lens, Bifokales- und Polyfokales Display, Fisheye View sowie perspektivische Wanddarstellung beschrieben. Die Kurseinheit umfasst 69 Seiten.
  • In der Kurseinheit 4 werden die Informationsvisualisierungstechniken auf 92 Seiten evaluiert.
  • Etwas spannender wird es wieder in der Kurseinheit 5. Hier werden VRLM - Virtual Reality Modeling Language und X3D vorgestellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf VRML gelegt. Die Beschreibung der Sprache erfolgt auf ca 83 Seiten.
  • In der Kurseinheit 6 geht es um verschiedene grundlegende konzeptuelle und technische Architekturen, die in Informationsvisualisierungssystemen auftreten können. Hier  werden unterschiedliche Möglichkeiten des Zusammenspiels von einer Datenbank, Java, dem Browser und VRML besprochen. Die Kurseinheit umfasst nur 65 Seiten.
  • Kurseinheit 7 ist mit 63 Seiten auch relativ kurz vorliegende. Diese Kurseinheit das Konzept und vorliegende kommerzielle Implementierungen der externen Autorenschnittstelle von VRML und X3D.

Fazit 

Meine persönlich Meinung zu dem Modul ist, dass es sehr gut überarbeite wurde. Der Text liest sich flüssig und ist auch leicht verständlich. Die Kurseinheiten, kann man also fast vorm Einschlafen sich reinziehen. Wie bereits gesagt, sind die 7 Kurseinheiten recht Umfangreich, aber lassen sich sehr gut durch die Prüfungsprotokolle einschränken. Zu den Einsendeaufgaben kann ich hier leider nichts sagen, da ich diese mir nicht angeschaut habe. Viele Themen sind nur kurz angerissen und nicht wirklich in der Tiefe behandelt worden. Auch das finde ich nicht schlimm, da die ganzen Themen sehr umfangreich sind und nicht es zeitlich nicht möglich ist, alles zu behandeln. Der Professor erwartet nicht, dass man den Stoff auswendig lernt, sondern möchte, dass man den Inhalt des Moduls verstanden hat. KE4 wurde in der Prüfung nicht abgefragt und in der KE7 wurde nur EAI abgefragt.
Newsgroups werden bei diesem Modul kaum bis garnicht verwendet. Auch hier ist Prof. Dr. Hemmje ein super Prüfer, der die Prüfung locker abnimmt.  Ich fand das gesamte Modul sehr gut kann es jedem weiterempfehlen. 

Prüfungsvorbereitung

Zur Prüfungsvorbereitung kann ich jedem nur empfehlen die Prüfungsprotokolle anzuschauen. Diese spiegeln den Verlauf der Prüfung wieder. Ich würde auch fast sagen, wenn man sich für die Fragen aus den Prüfungsprotokollen vorbereitet, wird man bereits die Prüfung bestehen. Die Prüfungsprotokolle spiegeln meinen Prüfungsverlauf  zu 99% wieder, so dass ich keinen Grund sehe ein weiteres Protokoll zu verfassen.

Für weitere Fragen oder Anmerkungen stehe ich natürlich zur Verfügung.

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